An dieser Stelle soll Platz für die Vorstellung von besonderen Radtouren bzw. Highlights während der Radsaison sein. Gebt hier Tipps für schöne Ausfahrten, sehenswerte Plätze oder besondere Momente.


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Samstag, 6.30 Uhr, fünf Radfreunde treffen sich zur Abfahrt nach Mariazell. Alois Zach, Jonny Pucher, Erich Ettl, Franz Schober und Hannes Genser nehmen die 168 km nach Mariazell in Angriff. – Alles läuft bestens, das Wetter ein Traum, die Temperaturen am Vormittag optimal. Es geht von Kirchbach nach Gleisdorf, Weiz, Anger Richtung Birkfeld. In einem unachtsamen Moment passiert es – Franz Schober kommt auf das Parkett und fällt anschließend mit dem Rad über eine Böschung. Mit einigen Abschürfungen, Prellungen und zerrissenem Dress geht es weiter.

In Birkfeld erste Rast (Kornspitz mit Schinken oder geräucherte Extrawurst, Käse, Gurkerl und Mayonaise und RedBull Cola), weiter über das Alpl. Krieglach, Mürzzuschlag und Neuberg an der Mürz. Nächste Rast, jetzt allerdings schon bei hochsommerlichen Temperaturen. (Jause wie oben!). Letzte Etappe über Mürzsteg, rauf auf den Lahnsattel und dann schon Richtung Mariazell. Von allen Seiten kommen jetzt schon Pilger per Rad und zu Fuss – letzte Prüfung Kreuzberg und dann Einfahrt in Mariazell nach 6 Stunden und 45 Minuten reiner Fahrzeit.


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Am 31. Juli, 8.00 Uhr war es soweit – das Stilferjoch baute sich vor der „Altherrenpartie“ der Kirchbacher Radfreunde in all seiner Pracht auf. Bei noch schönem Wetter und angenehmen 20 Grad ging es in Prad los. Die Straße zieht sich zuerst in langen Kurven Richtung Domagoi immer mit einer Steigung von durchschnittlich 7-8 Prozent.

Kleine Pause, Essen dann ging es weiter Richtung Trafoi, dem Geburtsort von Gustavo Thöni. Bis dahin alles ganz wunderbar, die ersten der 48 Kehren ohne Probleme gemeistert. Ab Trafoi wird es dann etwas heftiger, die Steigungen zwischen 8-16 Prozent. Nach 2,5 Stunden und ca. 20 km dann die Ankunft auf der Franzenshöhe auf 2.200 m. Von der Steilwand sah man nichts mehr, weil dunkle Wolken am Joch hingen, die Temperatur plötzlich nur mehr 10 Grad. Wir fuhren weiter, bis Kehre 22, dann ist das Gewitter und der Regenguss da. Binnen Minuten waren wir vollkommen nass und es hat nur mehr 9 Grad.

Wir entschloßen uns schließlich schweren Herzens abzufahren. Die Abfahrt bei Regenguss und Kälte wäre dann noch ein eigenes Kapitel – wir sind jedenfalls froh, wieder heil in Prad angekommen zu sein.


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